Tokyo Cakes von Simone Wille

Buchtipp: Tokyo Cakes, süße Rezepte aus Japan

*enthält Werbung*

Gerade entdeckt: „Manchmal muss man einfach nur ein gutes Buch lesen, um Zeit zu haben. Bedeutet vor allem: sich Zeit nehmen für sich ganz allein. Versinken in neuen Möglichkeiten. Den Alltag außer Kraft setzen. Etwas bekommen, nicht etwas geben müssen“ (Rosalie Tavernier). Ein leicht umsetzbarer Gedanke für die kleine Auszeit zwischendurch. Das Gleiche kann man übers Backen sagen!

Die kleine Auszeit beim Backen

Ich bin eine schlechte Köchin, aber ich liebe Backen. Schon als Mädchen habe ich mit meiner Patentante für Familie und Freunde Plätzchen gebacken, an Geburtstagen Torten gezaubert und zig Kuchen Rezepte ausprobiert. Heute nehme ich mir wenig Zeit und greife gerne auf meine treuen Freunde Marmorkuchen, Sandkuchen, Dinkelwaffeln und Svenjas Hefezopf zurück.

Auf einen Kuchen in Tokio

Simone Willes neues Backbuch Tokyo Cakes vereint beides, die Auszeit beim Lesen und beim Backen. Für ihre Buchrecherchen ist die Münchner Mama von drei kleinen Mädels, Journalistin und Kommunikationsleitung zum wiederholten Male nach Tokio gereist.

Tokyo Cakes von Simone Wille
Foto-Credit© Leela Cyd / Simone Wille

Und das Vorwort von ihrem Buch startet sie mit der klaren Aussage „Keine Stadt macht mir so gute Laune wie Tokio“ und los geht die 245-seitige, süße Reise durch Stadt und Land.

Tokyo Cakes von Simone Wille

Tokyo Cakes?

Japan ist für die Kaffee Trends Cold Brew und Matcha Latte bekannt, von der Kunst des Backens weiß allerdings kaum einer. Bis jetzt!

Simone hat die zarten, japanischen Kuchen, Brote und Desserts probiert – am liebsten stilecht nachmittags in den kleinen Cafés von Tokio – und köstliche Rezepte aufgeschrieben.

Mit wunderschönen Fotos, unterhaltsamem Schreibstil und netten Anekdoten über jedem einzelnen Rezept teilt sie in Tokyo Cakes süße, japanische Rezepte sowie ihre Liebe zu Tokio mit uns.

Japans Kaffeekultur

Tipp für alle Cappu Mums: Im Buch lernt ihr alles über den perfekten Filterkaffee plus die echte Zubereitung von Cold Brew und Ice Brew. Cold Brew wird in Japan übrigens seit mehreren Jahrhunderten getrunken und Ice Brew ist der erfrischende Wachmacher für müde Mamas im Sommer.

Süße Rezepte

Für diese drei süßen Rezepte aus Japan habe ich sofort meine Komfortzone „Rührkuchen“ verlassen, in Ruhe Zutaten eingekauft (Mandelmehl findet ihr bei dm) und entspannt den Schneebesen geschwungen:

  1. Chiffon Cake
  2. Kleine Himbeer-Schokoladen-Kuchen
  3. Kleine Zitronenkuchen

Alle drei Kuchen schmecken köstlich. Die kleinen Zitronenkuchen sind so saftig und gut, dass ich euch das Rezept nicht vorenthalten möchte. Das Backbuch mit mehr süßen, super beschriebenen Rezepten könnt ihr hier online bestellen.

PS: Zu den kleinen Zitronenkuchen schmeckt ein Cappuccino besonders gut. Ein Hoch auf die kleinen Auszeiten!

Tokyo Cakes Rezept für kleine Zitronenküchlein

Simone Willes Rezept für kleine Zitronenkuchen (Chisana Remonkeki) für euch:

Rezept für 6 kleine Kuchen // Backzeit: 11-16 Minuten bei 170 °C

Für die Zitronencreme

  • 1 Bio-Zitrone
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei, verquirlt
  • 25 g Butter, gewürfelt

Für den Teig

  • 80 g Butter
  • 3 Eiweiße
  • Schale von 1 Bio-Zitrone, fein abgerieben
  • 75 g feiner Zucker
  • 60 g Mandelmehl
  • 35 g Mehl Type 405
  • 5 g Speisestärke
  • 10 ml Zitronensaft
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Zitronen-, Muffin- oder Financierformen buttern und mit Mehl bestäuben. Den Backofen vorheizen.

Für die Zitronencreme die Zitrone heiß waschen, abtrocknen und die Schale rundum fein abreiben. Die Zitrone halbieren und den Saft auspressen. Saft und Schale in eine hitzefeste Metallschüssel geben. Zucker, Ei und Butter hinzufügen und über dem Wasserbad bei mittlerer Hitze vermischen. Mit einem Holzlöffel umrühren, bis die Masse zähflüssig vom Löffel tropft. Das dauert je nach Ausgangstemperatur der Zutaten etwa 10 Minuten. Die Zitronencreme in ein mit heißem Wasser gesäubertes Schraubglas füllen und abkühlen lassen.

Für den Teig die Butter in einem Topf bei niedriger Hitze schmelzen lassen und beiseitestellen. Eiweiß, Zitronenschale und Zucker in einer Rührschüssel mit einem Schneebesen vermengen. Mandelmehl, Mehl und Speisestärke in einer Schüssel vermischen. Über die Eiweißmasse sieben und zügig unterheben. Die abgekühlte Butter mit dem Zitronensaft vermischen und in den Teig rühren.

Die vorbereiteten Backformen etwa zur Hälfte mit Teig füllen. Pro Kuchen einen knappen Teelöffel Zitronencreme mittig auf den Teig setzen. Dabei darauf achten, dass die Creme nicht bis zum Rand der Förmchen reicht, da die Kuchen sonst beim Herausnehmen mittig brechen können. 1 Esslöffel Teig auf die Creme geben und verteilen.

Die Zitronenkuchen bei 170 °C im vorgeheizten Ofen je nach Größe der Formen 11 bis 16 Minuten backen. Sobald sich die Oberfläche golden färbt und der Rand zart gebräunt ist, die Kuchen aus dem Ofen nehmen, in der Form auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

Man kann die Zitronenkuchen auch in weiße Schokoladenkuvertüre oder ZitronenPuderzucker-Glasur tauchen und mit abgeriebener Zitronenschale bestreuen. Die restliche Zitronencreme lässt sich verschlossen im Kühlschrank aufbewahren und als süßen Brotaufstrich verwenden.

– Rezept aus dem Backbuch „Toyko Cakes“ von Simone Wille / Berlin Verlag –  

– Für den Artikel wurde mir ein Rezensionsexemplar vom Berlin Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt. –