Plätzchen backen & Mutti-Tasking (plus Rezepte, die garantiert klappen)

Weihnachten steht vor der Tür. Hach, ich liebe die Weihnachtszeit. Die allerschönste Zeit des Jahres (abgesehen vom Sommer im Süden mit Sonne, Strand und Meer)! Christkindlmarkt Besuche mit der Familie, Plätzchen backen mit Kindern, Gebäck naschen, Adventsfeiern und die weihnachtlich, geschmückte Wohnung. Leider geht der Dezember jedes Jahr viel zu schnell rum.

Apropos Adventsfeiern, am Wochenende ist der erste Advent. Ohne selbst gebackene Plätzchen geht da gar nichts!

Mutti-Tasking in der Vorweihnachtszeit

Wenn nur das Problem mit der Zeit nicht wäre. Wenn nur! Der Adventskalender möchte gefüllt werden, die Wohnung dekoriert, die Ablage sortiert und die lieben Kleinen unterhalten. Ein klassischer Fall für Mutti-Tasking. Ist das alles geschafft, rufen wir am 30. November laut: „Tschüss November blues“. Allerspätestens nach dem ersten, köstlichen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt mit Freunden.

Eine SMS von Oma mit einem einfachem Plätzchen Rezept motiviert mich doch noch zum Plätzchen backen im November – trotz Zeitmangel. Auf geht es. Zutaten einkaufen und dem gemeinsamen Plätzchen backen mit meinem Söhnchen steht nichts mehr im Wege.

Bye, bye Weihnachtsbäckerei

Von wegen, denn eine Zutat vergesse ich immer. Schlimmstenfalls etwas triviales wie Zitronen für den Zuckerguss. Oder ich finde das Rezept nicht. Wer kennt das?!

Ein Exit-Kriterium, das Rolf Zuckowski in seiner „Weihnachtsbäckerei“ wunderbar unterbringt: „Wo ist das Rezept geblieben, von den Plätzchen, die wir lieben? Wer hat das Rezept verschleppt…“.

Und nun? Mit Kreativität und dem einfachen Plätzchen Rezept von Oma klappt das, auch ohne Zitronen! Gesagt, getan. Ruck zuck ist mit Hilfe von meinem Kleinen ein köstlicher Teig kreiert, der im Nu in Weihnachtsgebäck verwandelt werden kann.

Plätzchen verbrannt?

Ab in den Ofen damit. Jetzt stellt sich noch eine Frage: Top oder flop? Sind die Plätzchen gelungen oder verbrannt? Fertige Plätzchen gleich fröhliche Kinder. Verbrannte Plätzchen gleich Sauerei in der Küche und traurige Kinderaugen.

Wäre doch gelacht, wenn das nicht klappt! Wichtigster Tipp beim Plätzchen backen: Immer die Kekse im Ofen im Blick behalten. Nach etlichen im Mülleimer gelandeten Backblechen weiß ich, wovon ich rede. Weihnachtsplätzchen lieber zu kurz, als zu lang im Ofen lassen. Meist beträgt die Backdauer maximal 15 Minuten.

Et voilà, fertig sind die selbst gebackenen Plätzchen. Die dürfen leicht abgekühlt, voller Freude den wartenden Kindern serviert werden. Strahlende Kinderaugen garantiert!

Schmeckt es oder schmeckt es nicht?

Natürlich schmeckt es, schließlich geht nichts über Omas Plätzchen. Wer braucht schon diese experimentellen Geschichten. Die einfachsten Plätzchen sind die Besten.

Hier ist das einfache Plätzchen Rezept von Oma und on top das Rezept von den weltbesten Vanillekipferln. Dieses Weihnachtsgebäck ist garantiert ohne (!!) Ausstechen und wunderbar, wenn es schnell gehen muss:

Rezept Liebesgrübchen von Oma

  • 175 gr Mehl
  • 65 gr Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eigelb
  • 125 gr Butter oder Margarine
  • Johannisbeergelee

Zubereitung:

1. Alle Zutaten mit der Hand oder einem Handrührgerät vermischen und 30 Minuten lang in den Kühlschrank stellen.

2. Ofen auf 175 Grad vorheizen.

3. Jetzt könnt ihr super gemeinsam mit euren Kindern kleine Kügelchen formen. Der Teig ergibt circa eineinhalb Backbleche Liebesgrübchen.

4. Mit der Rückseite eines Holzkochlöffels kleine Grübchen für das Johannisbeergelee in die Kügelchen drücken.

5. Vorsichtig mit der Rückseite vom Teelöffel Johannisbeergelee in die Grübchen träufeln.

6. Ab in den Ofen damit! Nach zehn bis zwölf Minuten sind die Plätzchen von Oma fertig.

Vanillekipferl Rezept

  • 100 gr gemahlene Mandeln
  • 200 gr Mehl
  • 80 gr Zucker
  • 1/2 Päckchen Vanillezucker
  • 150 gr kalte Butter
  • 2 Eigelb
  • 5 EL feiner Zucker und 1,5 Päckchen Vanillezucker zum Fertigstellen

So einfach geht´s:

1. Mandeln, Mehl, Zucker, Vanillezucker vermischen.

2. Die kalte Butter in Scheiben schneiden und anschließend mit den zwei Eigelb zum Teig hinzufügen.

3. Alles mit den Händen zu einem Teig kneten und 30 Minuten kalt stellen.

4. Aus dem kalten Teig formt ihr nun kleine Halbmonde, legt diese direkt auf ein Backblech und ab in den Backofen damit.

5. Die Kipferl bei 175 Grad ungefähr 10 bis 15 Minuten backen. Achtung: Die Vanillekipferl dürfen auf keinen Fall zu braun werden.

6. Die fertigen Kipferl noch warm im Zuckergemisch wenden.

Einen wunderschönen ersten Advent mit der ganzen Family und diesen köstlichen Weihnachtsplätzchen!

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  1. Die Vanillekipferl werde ich auch mal ausprobieren. Vielen Dank für das Rezept. Am die besten Plätzchen sind für mich immer noch diese Haselnussmakronen 🙂

    https://freizeitkinder.com/2016/11/21/geschenkidee-haselnussmakronen/

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