Working Mum: Der wunderschöne Wahnsinn, aber bitte mit Auszeiten

Anzeige

Von REWE Karriere bekam ich die schöne Anfrage, zum Hashtag #feelgoodMontag einen Blogbeitrag zu verfassen. Zum Hintergrund der Aktion: REWE hat sich 2015 durch die berufundfamilie Service GmbH zertifizieren lassen und möchte dem wichtigen Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben“ auf der dazugehörigen Facebook-Seite eine Plattform bieten. Dazu gehören Themen wie Ernährung, Gesundheit, Pflege aber auch Teilzeit oder Wiedereinstieg in den Beruf.

Eine spannende Reihe, die ich immer im Hinterkopf habe und wo bereits einige meiner Blogger-Kolleginnen tolle Vorreiter sind, wie zum Beispiel Andrea von MeWorkingMom, die über den täglichen Spagat einer berufstätigen Dreifach-Mama schreibt.

Wiedereinstieg in den Beruf

In diesem Zusammenhang hatte ich ursprünglich einen Artikel über den Wiedereinstieg in den Beruf geplant. So nutzte ich damals meine Schwangerschaft, um mich beruflich neu zu orientieren – da alles neu war, war es perfekt. Viele Tipps und Tricks habe ich jedoch nicht parat, da dies immer ganz individuelle Entscheidungsprozesse sind und es leider kein allgemein gültiges Rezept gibt. In den letzten Jahren hat sich zum Glück viel getan und ich denke und hoffe, dass noch ganz viel Gutes geschehen wird, um Müttern den Wiedereinstieg in den Beruf zu erleichtern.

Mama-Auszeit

Ein wichtiges Thema, das auf Cappu Mum in der Rubrik „Mum-Me-Time“ Platz findet ist die Mama-Auszeit. Mein Rat: Nehmt euch Zeit für euch! Denn so ein kleiner Ausbruch aus dem Mama Alltag wirkt Wunder. Der Kopf ist frei, große Sorgen sind anschließend oft nur noch kleine Sorgen und die Motivation, etwas zu bewegen, erfolgreich zu sein, Spaß zu haben ist voll und ganz zurück. Auch, wenn es nur für ein paar Stündchen ist. Dies gilt natürlich eins zu eins für all die tollen Ladies und Gentlemen ohne Kinder.

Das „Was möchte ich?“, „Wo möchte ich hin?“ soll im ganz normalen Wahnsinn nicht aus den Augen verloren werden. Es ist so unglaublich wichtig!

Was das mit Pirouetten zu tun hat?

Gerne stelle ich hier den Vergleich zum klassischen Ballett an. Merkt man beim Ballett, dass Dehnbarkeit, Pirouetten und Co. nicht mehr klappen, lohnt es sich, dem Körper eine kurze Ballettpause zu gönnen. Keine lange Pause, wer möchte schon bei Null starten, aber eine kurze, feine Ruhepause! Anschließend läuft es gewiss wieder wie am Schnürchen und man fühlt sich wie Baryshnikow in seinen besten Jahren. Ob es auch so ausschaut, ist was anderes (schade!), aber das Gefühl, 30 Pirouetten drehen zu können, ist da. So ist es auch mit Pausen im Mama Alltag. Vollkommen egal, ob Working Mum und oder hundert Prozent Hausfrau (die für mich im Übrigen ebenfalls eine hundertprozentige Working Mummy ist).

Nun muss man (Mami) jedoch nur noch die Zeit für diese kleine Auszeit finden und nehmen. Zwischen Wäschebergen, To-Do-Listen (ahhh!) und den Wünschen der lieben Kleinen ist dies gar nicht so einfach.

Für die einen ist eine Mama-Auszeit der lang ersehnte Besuch beim Friseur, der Spa-Tag oder die Maniküre, für die anderen die besondere Zeit beim Sport.

Es gibt mittlerweile viele Institutionen die sich genau auf uns Mamis spezialisieren, Kinderbetreuung anbieten oder Kurse zu den Zeiten, an denen die Kinder gut in KITA, Kindergarten und Schule betreut sind oder eben wenn der Papa abends als Babysitter einspringen kann.

Me-Time: Tipps für eine kleine Mamiauszeit

  • Day Spa: Eine Tag oder auch schon eine Stunde im Day Spa ist immer eine gute Idee!
  • Maniküre: Eine Stunde bei Maniküre und oder Pediküre, in der Bunten blättern und nichts machen.
  • Fitness Studio: Viele Fitnessstudtios bieten eine tolle Kinderbetreuung inklusive an, es gibt auch einige Studios die auf die Zielgruppe Mamas/Frauen abgestimmt sind.
  • Pilates & Yoga: Auspowern und gleichzeitig zur Ruhe kommen. Perfekt!
  • Date Night mit dem Liebsten: Kino, Essen gehen, Cocktails trinken, lachen und bis in die Nacht hinein ratschen.
  • Cappu trinken mit der besten Freundin: Easy und doch so gut. Die Kids für ein Stündchen bei einer lieben Freundin, dem Babysitter, den Großeltern unterbringen und sich die Zeit für einen Kaffeeklatsch mit den Mädels nehmen. Die wunderbarste Mum-Me-Time.
  • Wochenendtrip ohne Kids: Hier bedarf es einer Portion Mut und das Loslassen ist nicht ganz leicht, wenn es aber möglich ist und man die Kleinen gut umsorgt weiß beim Papa oder bei den Großeltern, ist ein Wochenendtrip sehr besonders und erfrischend.

Die Bilder sind übrigens bei einer Auszeit mit meiner Familie in den Bergen entstanden, in den Chiemgauer Alpen. Mit Hüttenübernachtung. Ohne Internet. Digital Detox nennt sich das in den neuen Medien. Hier inmitten der traumhaft schönen Bergen. Eine perfekte „Family-Time“ zum Ausspannen und hundert Prozent „Ich sein“.

Auszeit-Berge (1)

– Dieser Artikel ist in freundlicher Zusammenarbeit mit REWE entstanden. –